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» Erneuter Gehaltspoker mit US-Sprechern  


Es läuft mal wieder der altbekannte Gagepoker zwischen dem US-Hauptcast der Simpsons und der Produktionsfirma 20th Century Fox. Derzeit verdient jeder der sechs US-Hauptsprecher etwa 400.000 US-Dollar pro Episode. FOX will nun jedoch an Produktionskosten einsparen und die Gehälter der Synchronsprecher fast um die Hälfte kürzen. Die Synchronsprecher sind nur bereit, auf 30 Prozent ihres Gehalts zu verzichten.

Da auch die US-Quoten der Simpsons keine Spitzenwerte mehr erreichen, mutmaßt die amerikanische Zeitung "Los Angeles Times", der Disput zwischen Sprechern und Produktionsstudio könnte "das Ende der Simpsons" bedeuten. Prompt berichtet die deutsche Medienlandschaft: "Simpsons wegen hoher Gagen vor dem Aus" titelt Sueddeutsche.de, "Sender droht mit Aus für 'Simpsons'" glaubt auch Spiegel Online zu wissen.

Immer wieder wird spekuliert, die Serie wird abgesetzt, wenn einer der sechs Hauptsprecher beispielsweise aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten muss. Harry Shearer etwa ist mit 67 Jahren der Älteste aller Sprecher. Wie gut die Chancen stehen, dass sich beide Parteien noch einig werden, lässt sich als Außenstehender kaum sagen. Am Ende des "LA Times"-Bericht heißt es jedoch aus Studio-Kreisen, man sei hoffnungsvoll, eine Einigung mit dem Cast erzielen zu können. Alles also vielleicht nur halb so wild.
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geschrieben von Gelb - 05.10.2011 - 20:27




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