Unbenanntes Dokument
Daten und Fakten
Titel: The Simpsons: Skateboarding
Plattform PlayStation2
Genre Sport
Release 12. Februar 2003 (D) 13.11.2002 (US)
USK-Altersfreigabe
Publisher FOX Interactive, Electronis Arts
Entwickler Code Monkeys
Noch erhältlich? kaum
Review 3/10
Beschreibung

Die zehn Levels von "The Simpsons: Skateboarding" spielen sich allesamt in bekannten Springfielder Lokalitäten wie zum Beispiel dem Anwesen von Mr. Burns, dem Atomkraftwerk, der Grundschule oder dem Ichty & Scratchy-Land ab. In jedem dieser Orte gibt es drei verschiedene Aufgabentypen:

1. In der "Fahrschule" habt ihr die Möglichkeit, euch mit der Umgebung etwas vertraut zu machen, müsst aber auch schon die ersten Tricks stehen. Nach dem erfolgreichen Absolvieren der Fahrschule winkt eine kleine Belohnung in Form von ein paar Cents, mit denen man neue Attribute für seinen Skater kaufen kann.

2. Als nächstes kommt das "Skatefest". Dabei könnt ihr frei durch den levelabhängigen Ort fahren und müsst verschiedene Aufgaben wie Buchstaben, Personen oder Gegenstände in einem vorgegebenen Zeitlimit einsammeln und einen bestimmten Score durch Tricks erreichen.

3. Als letzten Modus erwartet euch der "Trick-Wettbewerb", in dem ihr euer Können auf den Prüfstand stellen müsst. Gewinnt ihr, gibt es neue Figuren zur Auswahl.

Zu Beginn kann der Spieler nur zwischen Homer, Marge, Bart und Lisa wählen, die alle ihre individuellen Stärken und Schwächen haben. Nelson, Otto, Krusty und Chief Wiggum müssen im Spielverlauf erst frei geschalten werden. Wenn man das Spiel durchgespielt hat, kann man seinem Skater außerdem ein Alternativ-Design verpassen.

Review

Grafik: Es ruckelt, es ist kantig und überall sind diese grellen Farben, die pures Gift für die Augen sind. Kein Wunder, denn der Entwickler Code Monkeys hat sich bislang nur an Gameboy –und PSone-Titel gewagt. Obwohl die Umgebung Springfield nachempfunden sein soll, hat man nicht so richtig das Gefühl, dass man da gerade durch Amerikas berühmteste Kleinstadt düst. Nur bei wenigen Schauplätzen ist es gelungen, den Charme der TV-Serie in die virtuelle Welt zu übertragen.

Sound: Die Charaktere wurden von den Synchronsprechern aus der TV-Serie vertont. Kent Brockman mimt sich dabei als Off-Sprecher und sagt an, was für Tricks der Spieler gerade gemacht hat. Wen das stört, der kann dies jedoch auch ausschalten.

Steuerung: Die größte Tücke der Steuerung ist, dass sie nur sehr träge reagiert. Vor allem für ein Skateboard-Spiel, bei dem man naturgemäß nur wenige Sekunden hat, um durch Drücken verschiedener Tasten einen Trick hinzulegen, ist das natürlich ärgerlich. So kommt es in der Fahrschule dann schon mal vor, dass man mehrere Anläufe für einen vermeintlich leichten Kickflip braucht, obwohl man dafür eigentlich nur zwei Tasten betätigen müsste.

Spielspaß: Durch die bisher angesprochenen Mängel bleibt natürlich auch der Spaß auf der Strecke. Aber das ist es nicht mal, was das Spiel zum ultimativen Spaß-Killer macht. Noch viel schlimmer ist, dass man die Ganze Zeit nur wahllos auf die Tasten haut, und damit erstaunlich gute Scores erzielt. Wem es aber egal ist, was für Tricks er macht und wie diese zustande kamen, der kann sicherlich auch Freude mit dem Spiel haben.

Fazit: Selbst für eingefleischte Fans ist „The Simpsons: Skateboarding“ wohl nur für die Vervollständigung der Sammlung ein Pflichtkauf. Es gibt wenige Dinge, die so zu überzeugen wissen, wie zum Beispiel das große, befahrbare Springfield, in dem eigentlich viel Platz für Details gewesen wäre, stattdessen gibt es von der Grafik nur Magerkost. Auch sonst muss man leider sagen, dass das Spiel auf ganzer Ebene versagt. Schade eigentlich, denn die Idee ist nicht ohne.

3/10 Punkte